UFOs UFOs UFOs

UFOs
Fotografien aus der Serie „UFOs“

Maße variabel

2017






9025    

9025p
PET-Flaschen, ca. 300x250x200, 2013

 

 

 


Das große, wabernde Objekt lässt seinen Betrachter zunächst über seine spezielle Materialität im Unklaren. Erst durch ein genaueres Betrachten von Details, wie beispielsweise der Aufdruck eines Mindesthaltbarkeitsdatums, wird die eigentliche Materialität identifizierbar – PET-Pfandflaschen.
Die Flaschen, aus dem alltäglichen Kontext entnommen, erfuhren durch einen Schmelzvorgang eine ästhetische Aufwertung. Dieser Aufwertungsvorgang findet sich auch auf gesellschaftlicher Ebene wieder. Den Plastikflaschen wird in Zeiten von wachsender Armutsgefährdung, im Kontext der Überlebenssicherung, eine ihrer Materialität unangemessene Wertstellung zugeschrieben. Pfandgut 90,25€.

 

 

 

 

 


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o.T.
Glas, Stahl

ca. 30 x 30 x 30 cm

2017

 

 

 

 



o.T.



o.T.
Glasterrarium, 4 lebendige Weinbergschnecken, Inkjet-Papier, Acrylglas, Papierarbeiten

je 21 x30 cm

2014

 

 

 

 

Das Werk besteht zum einen aus einem kleinen Glasterrarium auf Sockel, in welchem vier Weinbergschnecken sitzen, und zum anderen aus drei Papierarbeiten hinter Acrylglas.
Die Papierarbeiten stammen von den Schnecken, die innerhalb eines Tages ein solches Papier zerfraßen. Die sehr detailhaft hinterlassenen, bedeutungsoffenen Fraßspuren wirken wie kleine Landkarten. Die Schnecken waren also die eigentlichen Arbeiter – oder die Künstler? – dieses Werkes.

Christina Koch

KochChristina@web.de

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Vita

 

*1987 in Kaiserslautern, wohnhaft in Stuttgart
seit 2015 Studium der Bildenden Kunst an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart,
Klasse Prof. Andreas Opiolka und Klasse Prof. Birgit Brenner
2012 Auslandssemester an der Faculty of Fine Arts, Hacettepe Üniversitesi Ankara
2009 - 2015 Studium für das Lehramt an Realschulen (Kunst, Ethik, Mathematik) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (1. Staatsexamen)
2008 - 2009 Studium der Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

Auszeichnungen
2014 Förderpreis der Stiftung für Fruchtmalerei und Skulptur

 

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2016 „Just In Time – Genesis“, AKKU, Stuttgart
2015 „Heidelberg – Olsztyn“, Centrum Ekspozycyjne, Olsztyn/ Polen
2014 „Kopf über Hals“, breitenbach studios, Heidelberg
2013 „DELETA I“, SOUSOL HebelHalle, Heidelberg
2013 „Sand in der Vaseline“, PH Heidelberg
2012 „U Dönüşü“, Ahmet Göğüş Sanat Galerisi, Ankara/ Türkei

 

 

 

Oft stehen alltägliche - auch zufällige - Beobachtungen oder die Faszination für ein gewisses Material am Anfang meines Schaffensprozesses. Meist geht eine Arbeit jedoch von einer konzeptuellen Idee aus, nach der sich dann erst Materialität und Medium richten. Dabei spielen Verfremdung, Dekontextualisierung, Deformation und Rekombination alltäglicher Materialien immer eine wichtige Rolle. So werden neue Perspektiven geschaffen, das gewohnte Sehen und Erkennen wird für einen Moment der Irritation unterbrochen. In diesem Moment liegt die Möglichkeit einer neuen Erkenntnis, eines Perspektivwechsels, eines Reflektierens oder auch Erinnerns.
Deshalb ist es auch bei meinen raumgreifenden Plastiken von Bedeutung, sich um die Arbeiten bewegen zu können. Erst wenn man sich bewegt, selbst aktiv und somit involviert wird, sind neue Erfahrungen möglich.