ohne Titel (2011)

ohne Titel
Installation

Maße variabel

2011

 

 

 


Über einem Pflanzensetzling hängt ein prall mit Wasser gefüllter Plastikbeutel an einer dünnen Schnur. Das Wasser bleibt der Pflanze vorenthalten und lässt sie nach gewisser Zeit eingehen.
ohne Titel (2012)

ohne Titel
Installation

Maße variabel

2012

 

 

 


Eine Anordnung verschiedener Trinkgläser ist einem von der Decke hängenden Bündel prall gefüllter Wasserbeutel gegenübergestellt. Die Fäden an denen die schweren Beutel hängen sind so dünn, dass sie die Beutel jederzeit auf die Gläser knallen lassen könnten.
Amadeus Amadeus

Amadeus
Installation

Maße variabel

2013

Eine Vase mit einem Strauß roter Rosen steht auf einem Tisch. Durch ein Motorensystem im Inneren des Tisches werden die Rosen in der Vase unregelmäßig zum Zucken und Drehen gebracht. Die Blumen reiben aneinander bis zur Selbstzerstörung des Straußes.
Präsentiert ist die Arbeit mit einer Fotografie aus dem Fundus meines Großvaters. Abgebildet ist der Kater meiner Mutter. Auf der Fotografie befindet sich ein Aufkleber mit der handschriftlichen Aufschrift: „Amadeus, eingeschläfert am 28.01.1990“.

 

 

 

 

ohne Titel (2013)

ohne Titel (2013)

ohne Titel

kinetisches Objekt

Maße variabel

2013

Durch einen Spiegelkugelmotor wird eine Sanduhr unentwegt zum Drehen gebracht.

...genug ist nicht zuviel ist nicht genug ist nicht zuviel... ...genug ist nicht zuviel ist nicht genug ist nicht zuviel...

...genug ist nicht zuviel ist nicht genug ist nicht zuviel...



...genug ist nicht zuviel ist nicht genug ist nicht zuviel...
Installation

Maße variabel

2014

 

 

 

 

Eine laminierte Zeichnung liegt auf dem Tresen der Bar der Ausstellungsräumlichkeiten. Sie zeigt den Schwebezustand eines Rotweinglases im Moment des Kippens. Zudem leitet ein Text auf einer Karte zum Mitnehmen zu einem der Veranstaltung angemessenen Verhalten an.
Atmung des Lebens Atmung des Lebens

Atmung des Lebens

Atmung des Lebens

Atmung des Lebens
Installation, Maße variabel, 2014

Der Besucher wird aufgefordert in eine medizinisch anmutende Kabine zu treten, die Tür hinter sich zu schließen und sich ruhig zu verhalten bis die Behandlung beginnt. Sobald er die Tür hinter sich geschlossen hat wird er mit einer dominanten, mechanisch klingenden Stimme, die ihn zu verschiedenen Atemübungen anleitet konfrontiert. Mit dem begehbaren Raum sind technische Zeichnungen zu weiteren medizinischen „Atmungsapparaten“ präsentiert.

 

 

 


bald bald

bald
Installation

Maße variabel

2015

Vor einer tristen Bürokulisse fällt der Blick auf eine schematisch auf Vorder-, Mittel- und Hintergrund reduzierte Landschaftsdarstellung in Form eines Wandkalenders. Der Blick in die abstrahierte Landschaft wird durch das Zucken einer Fliege, welche durch ein Motorensystem im Tisch unregelmäßig bewegt wird, gestört.

 

 

 

 

Personenschleuse

Personenschleuse
Installation

130 x 130 x 110 cm

2015

Die begehbare Personenschleuse besitzt zwar die herkömmliche Funktion der Vereinzelung von Personen, jedoch wird beim Betreten kein Eintritt zu etwas Abgegrenztem gewährt. Stattdessen wird man durch das umfunktionierte Leitsystem an seinen Startpunkt zurück geschleust.

 

 

 


Zwei Leute mit weißem Shirt Fußball-Clown-Video Happy Birthday liebes B
Zwei Leute mit weißem T-Shirt (Choreographie: Theodora, 12J.)

Fußball - Clown - Video

(Choreographie: Fredrik, 6J.

Happy Birthday liebes B (Choreographie: Brianna, 8J.)
Die lachenden Geschichten Zirkus Isabella
Alle Sorten
Die Lachenden Geschichten (Choreographie: Sofie, 6J.)

Zirkus Isabella

(Choreographie: Isabella, 8J.

Alle Sorten

(Choreographie: Özge, 8J.)

Michael Jackson

Michael Jackson

(Choreographie: Yonathan, 8J.)



Videostills (aus der Serie Doing Choreographer)

Maße variabel

2016

Die Serie zeigt Choreographien, die Kinder zwischen fünf und 12 Jahren für erwachsene Darsteller entwickelt haben. In einem leeren Raum hat das jeweilige Kind seine eigene Choreographie mit einer gewünschten Anzahl an Erwachsenen in einem von ihm bestimmten Zeitraum umgesetzt und anschließend betitelt. Von dem jeweiligen Kind ist nur die Stimme zu hören. Es handelt sich hierbei um ein fortlaufendes Projekt.

 

 

 


Marmortherapie - Die ideale Schwere Marmortherapie - Die ideale Schwere
Marmortherapie - Die ideale Schwere
Marmortherapie - Die ideale Schwere

Marmortherapie - Die ideale Schwere

Marmortherapie - Die ideale Schwere
Performance

2016

Im Ausstellungsraum befindet sich ein Anmeldetresen an dem eine Empfangsdame einzelnen Besucher*innen Eintritt zur Marmortherapie gewährt. Der Raum wird zu einem Wartezimmer. Werbeplakate verweisen auf eine neuartige Therapieform: We take care of you // You feel the wellness // Wellness starts with aesthetics.
Räumlich daran anschließend befindet sich ein Therapieraum, in dem Patient*innen von zwei Therapeutinnen erwartet werden. Dieser Raum bietet eine individuelle Erfahrung synästhetischer Art. Angeleitet von einer Computerstimme begeben sich die Patient*innen auf eine Theraphiepieliege und bekommen von den Therapeutinnen eine Marmorplatte auf ihr Zentrum gelegt. Die Patient*innen erleben für einen Moment die ideale Schwere des Marmors. Die Therapie suggeriert ihnen eine vermeintliche Entspannung .
Eine Gemeinschaftsarbeit von PassBeyeCandy (Selina Rosa Ruffing und Julia Carolin Kothe), Lili Weyrich und Laura Fröhlich.

 

 

 



Laura Fröhlich


froehlichfraeulein@googlemail.com
PDF-Portfolio


ARBEITSWEISE:

Der Zwang zu lächeln, nach Flüssigkeit schreiende Gläser, Suizid eines Rosenstraußes, ein Sanduhrendilemma, die Atmung als beeinflussbares System, tragische Ausstellungsbesuche, die Ödnis des Büroalltags, ein dysfunktionales Drehkreuz, Kinderspiele - In meiner künstlerischen Arbeit konzentriere ich mich auf meist beiläufige Vorgänge oder Gegebenheiten des alltäglichen Lebens, die in ihrer Banalität oftmals sinnbildhaft sind für große gesellschaftliche Themenkomplexe wie Harmoniesucht, Versuchung, Selbstzerstörung, Resignation, Zwang oder Dominanz. Ich stelle diese Motive in erweiterter Form über verschiedene Medien, wie Zeichnung, (kinetisches) Objekt, Installation, Video, Sound oder Performance nach, um somit ihre Wirkung aufzuzeigen.


VITA:

31.01.1990 geboren in Weingarten

09/ 2000 - 06/ 2009 Gymnasium Heimschule Kloster Wald, Abschluss: Abitur

09/ 2009 - 02/ 2010 Ausbildung zur Holzbildhauerin an der Heimschule Kloster Wald, Abschluss: Gesellenbrief

10/ 2010 - 09/ 2013 Studium der Bildenden Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (07/ 2013 Abschluss: Vordiplom)

10/ 2010 - 10/ 2011 Grundklasse bei Prof. Werner Pokorny an der ABK Stuttgart

seit 10/ 2011 Fachklasse bei Prof. Birgit Brenner an der ABK Stuttgart

seit 10/ 2013 Studium des Künstlerischen Lehramts an der ABK Stuttgart
seit 2014 Tätigkeit im Bereich der Kunstvermittlung bei Kulturelle Bildung Stuttgart (Kubi-S)
seit 2015 Tätigkeit im Bereich der Kunstvermittlung an der Staatsgalerie Stuttgart
seit 2016 Tätigkeit im Bereich der Kunstvermittlung auf der Etzelfarm Stuttgart


AUSSTELLUNGEN:


2011 - 2016
Teilnahme am Rundgang der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart

2011 Symp`le 011
Symposium, Berghaus St.Michael Geißlingen

  Show me yours - I show you mine
Gesamtausstellung der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Wilhelmspalais Stuttgart

2012 WELCH SCHÖNE UTOPIE
Gruppenausstellung, Wilhelmspalais Stuttgart

2013 Again and Again
Gruppenausstellung, F14 Raum für zeitgenössische Kunst Dresden

2014
Zu Tisch
Gesamtausstellung der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste  Stuttgart, Kulturniederlassung Südwest Stuttgart


Monte Verita - Raumdeutungen
Gruppenausstellung, Heusteigtheater Stuttgart


Zuviel ist nicht genug ist nicht zuviel
Gruppenausstellung, Hole of Fame Dresden

2015
exhausted balance
Gruppenausstellung, Ex14 Dresden


THERE IS NO DRAMA
Gruppenausstellung der Klasse von Prof. Birgit Brenner, Kunstraum34  Stuttgart
2016
Performance Try Outs,
Gruppenausstellung des Performance-Moduls von Cindy Cord an der ABK- Stuttgart, Kunstbezirk Stuttgart
2016
RELAX
Gruppenausstellung, Earth Gallery, Dresden

Just in time
Gruppenausstellung der Klasse von Prof. Birgit Brenner und Prof. Sabine Groß, Projektraum Akku, Stuttgart