Peace-Maker
(Gruppenprojekt, 2015)



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Für den Rundgang 2015 an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart verwirklichten fünf Studierende der Klasse Brenner eine Rauminstallation. Die mit rosa Plüsch bezogene Drohne schoss rote und blaue Pillen, als eine Referenz an die Matrix-Trilogie, über die Ausstellungszeit verteilt in den Raum. Auf einem Video waren Zitate von PolitikerInnen, Drohnen-Opfern und SoldatInnen zu lesen.




Überwachung
(Gruppenprojekt, 2015)



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Wie gläsern sind und geben wir uns mittlerweile?

Registriernummer zur Geburt.Mobiltelefon zum Kindergeburtstag. Kreditkartenzahlung. DNA-Datenbank. Tracking. NSA. Facebook. Twitter. …
Diese Liste ist beliebig erweiterbar. Doch der Grundgedanke, der diese Begriffe miteinander verknüpft ist, allen gemein – sie können Elemente der Überwachung sein und ermöglichen den gläsernen Menschen in unserer Gesellschaft.
Die Rauminstallation schafft die Begegnung mit dem gläsernen Menschen (Schauspielerin: Esther Schwartz), und spielt mit der Konfrontation des Einzelnen und seinem gläsernen Dasein in unserer Gesellschaft. Wie viel sind wir bereit von uns Preis zu geben? Wie viel Schutz unserer Intimität können unsere Sicherheitssysteme uns tatsächlich bieten? Ist nur unser Gegenüber gläsern und bloßgestellt oder sind es gar wir, die ahnungslos und schutzlos alles von uns Preis geben?

Die Kleidung
Durch die Merkmale der Schnitte lassen sich Jeans und T-Shirt, die Uniform des Alltags, erahnen. Das durchsichtige Outfit ist unisex und verweigert die Funktion von (Sicht-) Schutz. Sie stehen symbolisch für die Systeme, die uns Sicherheit versprechen und dabei ihr Versprechen nicht einhalten können/wollen.

Daten
Die Arbeit wurde im Rahmen des Rundgangs 2015 gezeigt.
Die Arbeit wurde von Anat Evgi, Lili Weyrich, Anna-Maria Henne und Antje Peter entwickelt.




Winners & Scapegoats
(Gruppenprojekt, 20115)

Konzept: Antonia Christl mit Gipsplastiken von Andy Dobler
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Augen der Angst. Ein schiefer Heiligenschwein, eine verrutschte Ellipse.
Es herrscht dunkle Nacht für viele Menschen. Die Verlierer, Opfer?
Das Leben sei ein Spiel, habe ich gehört. Mit Gewinnern und Verlierern, mit Sonnen- und mit Schattenseite. Tiefste Nacht.
Im Zentrum der Installation Winners and Scapegoats steht ein Spiel. Menschen sind die Spielfiguren, sie können sich messen mit einem Kontrahenten im sportlichen Wettkampf hüpfend auf Gummiziegen. Der Sieger erhält ein Fähnchen und im echten Leben das geilste Weib. . .
Jeder will gewinnen und erzielt durch Konkurrenzdruck individuelle Höchstleistungen. Gemäß diesem Prinzip passiert Fortschritt. Allzu oft wird dieses Prinzip außer Kraft gesetzt wenn der Sieg um jeden Preis erreicht werden soll. In Gestalt von Korruption, Lügen, Unterdrückung, Krieg, Ausbeutung, Missbrauch, Mord eskaliert der Machttrieb.
Das stärkste Argument für Macht soll Gott sein. Dient die zwischenmenschliche Zerstörung der Festigung einer sozialen Position? Die belohnende Trophäe für den Gewinner wird durch Fortschritt definiert. Alle gleichermaßen sollten am Wettbewerb teilnehmen dürfen und die Gesellschaft durch Ansichten und Fähigkeiten mitgestalten können. FREEDOM WOULD BE KINDA REVOLUTION! WE FUCKING NEED TO FEEL IT! (Antonia Christl)